Individualität und Understatement – Warum Opale ein Highlight der ersten Pastel Studio Schmuck-Kollektion sind

Ohrstecker mit weißem Opal und goldenem Rand

Eleganz, Individualität und Understatement - Warum Opale ein Highlight der ersten Pastel Studio Schmuck-Kollektion sind

Ein wichtiges Element in der ersten Schmuck-Kollektion von Pastel Studio sind Opale.

Für mich kamen Opale 2018 auf den Radar. Da habe ich mir auf Bali ein Paar Ohrstecker mit rundem Opal und Silber gekauft. Seitdem ist dies einer meiner „Power-Pieces“, ein Paar, das jedes Outfit auf diskrete Art eleganter macht. Ich fand seitdem sehr wenige solcher Modelle im Handel. Die neue Kollektion möchte auch diese Lücke füllen.

Zudem haben Opale einen Status als Geheimtipp. Bekannt, aber noch nicht so häufig gesehen wie zum Beispiel Rosenquarz. Ein hohes Potential für Gesprächsstoff beim Small-Talk und darüber hinaus! Unsere ersten Broschen-Modelle verarbeiten nicht nur Opale, sondern stehen symbolisch für eine Intention im Leben. Conversation Starter beim nächsten Event? Kein Problem mehr.

Was sind Opale?

Opale sind Halbedelsteine, die aus amorphem Siliziumdioxid mit einem Wasseranteil von bis zu 20 Prozent bestehen. Anders als kristalline Edelsteine haben Opale keine geordnete Kristallstruktur. Stattdessen bilden mikroskopisch kleine Siliziumkugeln ein Gitter, das Licht beugt und das charakteristische Farbenspiel erzeugt.

Die wichtigsten Abbaugebiete liegen in Australien, das etwa 95 Prozent der weltweiten Opalproduktion liefert. Weitere bedeutende Vorkommen gibt es in Äthiopien und Mexiko. Der kommerzielle Abbau begann in Australien bereits in den 1870er Jahren, nachdem dort große Lagerstätten entdeckt wurden.

Farblich unterscheidet man hauptsächlich zwischen Weißopal, der eine helle Grundfarbe mit pastelligen Farbblitzen zeigt, und Schwarzopal, der auf dunklem Untergrund intensive Farben in Rot, Grün oder Blau aufweist. Feueropal aus Mexiko hat eine transparente orange bis rote Färbung, oft ohne das typische Farbenspiel. Boulder-Opal wächst in Gestein und wird mitsamt dem Muttergestein verarbeitet.

Wie alle Edelsteine zeichnen sich Opale durch eine hohe Individualität aus, was Qualität und Preis bestimmt. Ein hochwertiger natürlicher Schwarzopal mit intensivem Farbenspiel kann mehrere tausend Euro pro Karat kosten. Weißopale mit gutem Farbenspiel liegen bei etwa 50 bis 500 Euro pro Karat, abhängig von Größe und Qualität. In Schmuck verarbeitet, kosten solche Stücke schnell mehrere hundert bis mehrere tausend Euro.

Synthetische Opale

Seit den 1970er Jahren gibt es synthetische Opale, die im Labor hergestellt werden. Der französische Chemiker Pierre Gilson entwickelte 1974 ein Verfahren, bei dem mikroskopisch kleine Siliziumkugeln in einer kontrollierten Umgebung zu Opal wachsen. Diese synthetischen Opale haben die gleiche chemische Zusammensetzung wie natürliche Opale und zeigen ein vergleichbares Farbenspiel.

Der Hauptunterschied liegt in der Entstehungszeit: Natürliche Opale brauchen Millionen Jahre, synthetische entstehen in wenigen Monaten bis Jahren im Labor. Visuell lassen sich hochwertige synthetische Opale kaum von natürlichen unterscheiden. Nur unter dem Mikroskop oder mit speziellen gemmologischen Tests kann man die regelmäßigere Struktur der Siliziumkugeln bei synthetischen Exemplaren erkennen.

Der größte Unterschied liegt im Preis: Synthetische Opale kosten einen Bruchteil natürlicher Steine. Ein synthetischer Opal in Schmuckqualität kostet etwa 10 bis 50 Euro, während ein vergleichbarer natürlicher Stein mehrere hundert Euro kosten würde. Das macht synthetische Opale zu einer attraktiven Option für Schmuckdesign, bei dem Ästhetik und Tragbarkeit im Vordergrund stehen.

Für die Pastel Studio Kollektion habe ich mich bewusst für synthetische Opale entschieden. Sie bieten die gleiche visuelle Wirkung wie natürliche Steine, sind aber deutlich erschwinglicher und ermöglichen es, hochwertigen Schmuck zu einem fairen Preis anzubieten. Zudem sind synthetische Opale ethisch unbedenklich, da kein Abbau mit möglicherweise problematischen Arbeitsbedingungen stattfindet.

Model mit Opal-Ohrsteckern

Weicher Glanz oder Farbblitze? Opale vs. Perlmutt

Im Gespräch ist mir aufgefallen, dass Opale und Perlmutt manchmal verwechselt werden. Beide schimmern in verschiedenen Farben, haben aber völlig unterschiedliche Ursprünge.

Perlmutt ist die innere Schicht einer Muschelschale. Es besteht aus Kalziumkarbonat, das von Weichtieren in dünnen Schichten abgelagert wird. Das schillernde Erscheinungsbild entsteht durch Lichtbrechung an diesen Schichten. Perlmutt ist organischen Ursprungs und wird aus Muscheln gewonnen.

Opal hingegen ist ein Mineral, das in der Erde entsteht. Es besteht aus Siliziumdioxid und Wasser. Das Farbenspiel entsteht durch Lichtbeugung an den Siliziumkugeln, nicht durch Schichtung wie bei Perlmutt.

Optisch unterscheiden sich beide deutlich: Perlmutt hat meist einen weichen, milchigen Glanz in Weiß, Creme oder Rosa mit dezenten Farbverläufen. Opal zeigt kräftigere, punktuelle Farbblitze, die je nach Betrachtungswinkel wechseln. Perlmutt wirkt ruhiger und gleichmäßiger, Opal lebendiger und dynamischer.

In unserer ersten Kollektion gibt es neben Opalen aber auch ein diskretes Armband mit Perlmutt, sowie ein anderes mit sandig-matten Süßwasserperlen.

Vorurteile gegen Opale: Sind sie zu weich und brüchig?

Ein häufiges Vorurteil gegen Opale ist, dass sie zu empfindlich für den Alltag seien. Tatsächlich haben Opale eine Mohshärte von etwa 5,5 bis 6,5 und sind damit weicher als Saphire oder Diamanten. Das bedeutet aber nicht, dass sie unbrauchbar sind.

Mit der richtigen Fassung und etwas Achtsamkeit halten Opale problemlos. Ohrringe und Anhänger sind besonders gut geeignet, da sie weniger mechanischer Belastung ausgesetzt sind als Ringe. Bei Ringen sollte der Opal in einer schützenden Fassung sitzen, die den Stein vor Stößen bewahrt.

Synthetische Opale haben übrigens oft eine etwas höhere Haltbarkeit als natürliche, da sie im Labor unter kontrollierten Bedingungen entstehen und weniger Risse oder Einschlüsse aufweisen.

Opale sind zu blass? Oder wie soll man sie tragen?

Ein weiteres Vorurteil: Opale seien zu blass und würden im Outfit untergehen. Das Gegenteil ist der Fall! Gerade das dezente Farbenspiel macht Opale so vielseitig.

Ein weiteres Vorurteil: Opale seien zu blass und würden im Outfit untergehen. Das Gegenteil ist der Fall! Gerade das dezente Farbenspiel macht Opale so vielseitig.

Opale passen sowohl zu schwarzen als auch zu farbigen Outfits. Vor dunklem Hintergrund kommen die Farbblitze besonders gut zur Geltung. Ein schwarzer Blazer oder ein marineblaues Kleid lässt den Opal regelrecht leuchten. Hier entfaltet sich das volle Potential des Steins.

Aber auch zu farbigen Outfits funktionieren Opale hervorragend. Da jeder Opal mehrere Farben in sich trägt, findet sich fast immer ein Farbton, der mit dem Outfit harmoniert  – Perfekt für vielseitiges Styling mit wenig Aufwand und Gepäck auf Reisen.

Das Besondere an Opalen ist, dass sie nicht dominieren, sondern ergänzen. Sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich, ohne aufdringlich zu wirken. Genau diese Balance macht sie ideal für den professionellen Kontext, in dem Schmuck elegant, aber nicht übertrieben sein soll.

Opale für individuelles... Understatement

Für Pastel Studio war es wichtig, Schmuckstücke zu schaffen, die diese Vielseitigkeit unterstützen. Opale passen perfekt zu unserem Konzept: authentisches, elegantes, individuelles Understatement. Sie fügen sich nahtlos in die Ästhetik unserer Kragen und Blusen ein und bieten eine weitere Möglichkeit, den eigenen Stil auszudrücken.

Also...

Opale sind mehr als nur ein Schmuckstein. Sie verbinden Ästhetik mit Alltagstauglichkeit und bieten eine Alternative zu klassischen Edelsteinen. Synthetische Opale ermöglichen es, diese Schönheit zu einem fairen Preis zugänglich zu machen, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

Mit der ersten Schmuck-Kollektion möchten wir eure Individualität, Eleganz und Intentionen zum Leuchten bringt. Opale waren dafür die beste Wahl.

Alle Artikel werden von Katharina persönlich recherchiert und verfasst.

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